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Donnerstag, 4. Juni 2009

Maui im Westen


Der westlich Teil Mauis ist von eigener Schönheit, vor allem die rauhere Nordküste: üppiges Grün, tief eingeschnittene Täler und Buchten, markante Berge (Kahakuloa Head) und ein vulkanisch geprägter Norwestzipfel: Nakalele Point. Weiter nach Südwesten wird es zusehends trockener und brauner, nur die Golfplätze und bewässerten Palmenalleen sind grün. Dort liegen die exklusiven Bettenburgen von Kapalua bis Ka'anapali: Ritz-Carlton, Hilton usw. An die guten Strände dort kommt man kaum ran. Es sieht aber so scheußlich exklusiv aus, dass dort sowieso kein normaler Mensch baden möchte, denke ich. Die Reichen und Schönen sind gerne unter sich. Jedenfalls hat dieser Küstenstreifen von ca. 20 km Länge bestimmt die höchste Dichte an Golfplätzen in den USA.

Lahaina ist dann wieder schön, ein richtig attraktiver und lebendiger Küsten- und Badeort mit vielen Galerien, Boutiquen, Restaurants, Bars und Bistros. Es hat sich herausgemacht und vergrößert in den letzten Jahren, seinen Charme aber behalten. Die schöneren Strände und das gemütlichere Leben gibt es aber eindeutig in - Kihei! Und dort feiere ich heute von Hawaii Abschied.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Haleakala total


Die Unternehmung heute war ein würdiger Abschluss meiner Reise und passte genau zu all den vielen Erlebnissen, die ich in Australien gemacht habe. Heute war ich mit einem längeren Hike auf dem Haleakala unterwegs, genauer im Krater. Es war "marvelous"! Eine, phantastische Landschaft empfing mich dort mit unglaublichen Ausblicken und Eindrücken, dem nötigen Nervenkitzel, jede Menge toller Fotomotive und einer körperlich sehr anstrengenden 6 stündigen Wanderung zwischen 2600 und 3000 m Höhe in tropischer Sonne. Ich hatte alles "bedeckt", nur Nase und Hände waren frei. Es war einfach unbeschreiblich, auch hier geben die Bilder kaum annähernd wieder, was man dort sieht, wahrnimmt, riecht, hört (nämlich kaum etwas, kaum Insekten, keine Vögel, weil kein Wasser dort oben ist), aber eine duftende und in Farben schwelgende Flora, siehe die Farne! Ganz anders der obere Teil des Kraters mit seinen typischen Mondlandschaften, sehr eindrucksvoll, sehr staubig und sandig, sehr heiß und sehr, sehr mühsam zu gehen... Alles zusammen war ein großartiges Erlebnis; der Haleakala gehört zu den absoluten Highlights meiner Reise. Ich war dort auf eigene Faust unterwegs, so wie ich es am liebsten mache; der Nervenkitzel kommt dann ganz von alleine, wenn man einsam inmitten dieser überwältigenden Kraterlandschaft und seinen bizarren Randfelsen steht und sich nur noch als kleiner Wurm vorkommt. Es war zu schön, dies so erlebt und bewältigt zu haben.

Abends folgte wieder ein wunderschöner Sonnenuntergang (die Fotos hier sind allerdings von gestern) und ein exzellentes Dinner. Das war doch wohl das Mindeste...

Road to Hana


Wer gerne kurvenreiche Straßen fährt, Alpenpässe gewohnt ist oder kleine Riviera-Straßen kennt, der ist hier richtig: Die "Road to Hana" ist legendär, gerade auch wegen der atemberaubenden Aussichten und der tollen Landschaft im Nordosten Mauis. Genießt die Fotos, wie ich heute diesen Teil der Insel und vor allem den Ort Hana selbst (ausnahmsweise im Sonnenschein, weil es wegen der eigentümlichen Wetterlage heute keine Passat-Wolken gab) genossen habe! Die Hana Ranch sollte man dabei unbedingt besuchen: urig, tolle Aussicht und eine rein hawaiianische Staff, rein weiblich zudem. Überhaupt ist hier auf Maui fast alles im Tourismus fest in hawaianischer Hand, eine sehr positive Entwicklung, wie ich finde.

Dienstag, 2. Juni 2009

Haleakala - der Vulkan auf Maui


Maui ist einfach wunderschön, und der Haleakala (gilt als aktiv, zuletzt 1790, das ist erdgeschichtlich gerade eben) überaus beeindruckend - seht selbst. Hawaii ist einfach immer wieder eine Reise wert, das Klima, die Landschaft, das Licht, die Menschen und der Strand (insbesondere der Kama'ole Beach) sind wirklich etwas ganz Besonderes. Nach der langen Reise durch Australien hier nun auch noch sein zu können ist für mich wirklich wie das Häubchen Sahne auf der Torte. Und entspannen heißt für mich hier: nichts mehr besonders planen, den Tag nutzen und das machen, wozu ich Lust habe. Maui bietet so viel! Da würde es einem auch nach einer Woche kaum langweilig. Aber war schreibe ich so lange - seht euch doch die Fotos an!